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Die Rübelandbahn

Hier einige Informationen zur Rübelandbahn.

Quelle aller Informationen -  https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCbelandbahn

 

Beginnend in Blankenburg (Höhe über NN 198 m) führt die Strecke ca. 500 m nordwärts. Nach rechts zweigt die Strecke nach Halberstadt ab, während die Rübelandbahn nach links schwenkt. In der Gabelung liegt das Bahnbetriebswerk Blankenburg. Die Strecke passiert in nordwestliche Richtung führend den Güterbahnhof Blankenburg Nord, der 1964 im Rahmen des Ausbaus der Strecke für das Chemieprogramm der DDR errichtet wurde. In einer 180 Grad Linkskurve führt die Strecke um die westliche Stadt und beginnt, stetig an Höhe zu gewinnen. Es folgt eine lange Rechtskurve, ebenfalls fast 180 Grad. In ihr, bei Streckenkilometer 3,8, wird der ehemalige Haltepunkt Blankenburg-Westend passiert. Die Strecke verlässt jetzt das Stadtgebiet und erreicht, immer noch stetig steigend, bei km 5,6, den dreigleisigen Spitzkehrenbahnhof Michaelstein (Höhe 323 m). Dieser existiert seit Beginn der Strecke, wurde aber beim Ausbau auf Gleislängen von 450 m verlängert. Nachdem der Zug Kopf gemacht hat, verlässt er Michaelstein in südlicher Richtung. Bei km 7,2 überquert der Herzogsweg die Strecke auf einer Brücke, etwa 100 Meter nördlich befindet sich das Ostportal des Bielsteintunnels, der im Rahmen des Ausbaus in den 1960er Jahren umgangen wurde. Die Strecke nähert sich der B 27, welche kurz darauf überquert wird. Direkt nach der Brücke befand sich rechts unterhalb des neuen Bahndammes das Westportal des Bielsteintunnels, heute gibt es einen Wartungsschacht in den Tunnel. Unmittelbar folgt bei km 8,0 der ehemalige Haltepunkt Braunesumpf. Die Strecke folgt der B 27 in südwestlicher Richtung und kreuzt diese erneut niveaugleich kurz vor Hüttenrode. Der Bahnhof Hüttenrode ist mit einer Höhe von 477 m einer der beiden Scheitelpunkte der Strecke. Durch die Lage auf einem Kammrücken waren die Bahnhofsgleise in der Länge begrenzt, die Ein- und Ausfahrweichen lagen bereits in Steigungen. Für den Ausbau der Strecke und die geforderten Gleislängern von 450 m wurde ein zweiter Bahnhof, parallel zum ersten, aber 12 m tiefer gelegen, gebaut, was den Abtrag von 77000 m³ Erde erforderlich machte. Der ursprüngliche Bahnhof wurde auf 3 Gleise zurückgebaut und diente bis zur Einstellung des Personenverkehrs als Personenbahnhof. Heute ist er stillgelegt, nur der untere Bahnhof wird noch befahren. Die Strecke führt in südwestlicher Richtung und verliert stetig an Höhe, nach ca. 2 km wird erneut die B 27 auf einer Brücke überquert. Hier beginnt die 1931 eröffnete Neubaustrecke. Die ursprüngliche Strecke verlief weiterhin rechts der B 27 im Kreuztal, einem Nebental des Bodetals, passierte den blauen See (einen ehemaligen Steinbruch) und erreichte kurz vor der Siedlung Neuwerk den 187 m langen Bismarcktunnel. Nach Verlassen des Tunnels wurde erneut niveaugleich die B 27 gekreuzt und der Bahnhof Rübeland (Höhe 378 m) erreicht. Von links kam, auf einer Steinbrücke die Bode überquerend, die Stichstrecke von den Steinbrüchen Diabas.

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© Meine Bilder von Eisenbahnen / Straßenbahnen / Modellbahnen - Klaus-Dieter Oehme